Bessere Titel im Content Marketing: Eine 10-Punkte-Checkliste

10 Fragen, die Sie sich rund um Ihren Titel stellen sollten, bevor Sie Ihre Inhalte veröffentlichen:

1.  Nutzen: Kommuniziert Ihr Titel den gewünschten Nutzen?

Wählen Sie einen Titel, der klar den Vorteil beschreibt, den Ihr Content bietet. Die besten Titel versprechen ein Problem zu lösen oder helfen dem Leser, ein gewünschtes Ziel zu erreichen.

2.  Zwingend: Verspricht Ihr Titel spezifische Informationen und kommuniziert Dringlichkeit?

Besonderheiten wie z. B. Zahlen im Titel versprechen besonderes Wissen und vermitteln Dringlichkeit. Zahlen machen aus großen Zielen machbare Aufgaben,  wie in  „Guerrilla Marketing in 30 Tagen“, oder Sie strukturieren Informationen wie in „Die 5 entscheidenden Fragen des Managements“.

  1. 3. Gezielt: Richtet sich der Titel an die gewünschten Adressaten? 

Der Adressat des Content sollte sich im Titel wiederfinden. Entweder namentlich oder beschreibend,  wie z. B. in dem Titel  „Guerilla Marketing für Finanzberater“. Das erhöht die Identifizierung des Adressaten, er erhält das Gefühl, der Inhalt sei „für ihn“ produziert.

4.     Positionierend: Differenziert der Titel Ihren Inhalt von ähnlichen Inhalten? 

Eines der besten Beispiele ist hier die Serie “…für Dummies“. Ein Kenner des jeweiligen Themas wird sich hier kaum angesprochen fühlen, wohl aber die, die einen ersten Einblick in die Materie erhalten wollen. Betonen Sie also Ihren konkreten Ansatz, wie  „Vorbeugen und Behandeln von Krebs mit Naturheilkunde“.

5.     Interesse: Weckt Ihr Titel die Neugier des Adressaten?

Drei literarische Hilfestellungen, wie Sie das Interesse und Neugier des Lesers wecken können: 1. durch Methapern, weil sie mentale Bilder  erzeugen, die Ihren Titel unvergesslich werden lassen. 2. Durch Alliterationen bzw. rhythmische Konsonanten wie z. B. „Byond Bullet points“. 3.  Durch eine unerwartete Wortwahl wie z. B. Timothy Ferris Buch “Die Vier-Stunden-Arbeitswoche“. „Vier Stunden“ passt nicht zu „Arbeitswoche“, und „zwingt“ den Leser, nachzulesen, wie man nur vier Stunden in der Woche arbeitet.

6.     Einfach: Ist Ihr Titel leicht verständlich?

Formulieren Sie das Versprechen des Titels in leicht verständlichen Worten. Ein Titel kann nie zu einfach oder zu offensichtlich gewählt werden.  Entscheidend ist dabei auch die Wahl der richtigen Verbform wie der Imperativ, Aktionsverben (z.B. „Sorge dich nicht, lebe“)  oder der Infinitiv (z. B. „ Whitepaper schreiben“).

7.     Kürze: Hat Ihr Titel so wenige und kurze Worte wie möglich?

Je weniger und je kürzer die Wörter im Titel, desto höher die Aufmerksamkeit des Adressaten für jedes einzelne Wort.

8.    Untertitel: Haben Sie einen Untertitel integriert, der zusätzliche Informationen enthält?

Kombinieren Sie kurze Titel mit längeren Untertiteln, um zusätzliche Angaben zu machen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Larry Fines “The Piano Book / Kauf und Besitz eines neuen oder gebrauchten Pianos”.

9.     SEO: Enthält Ihr Titel für die Online-Suche relevante Keywörter?

Platzieren Sie die für den Leser bei der Suche wesentlichen Schlüsselwörter in Ihren Titel und Untertitel. Das erhöht die Auffindbarkeit Ihrer Inhalte.

10.  Kombination der Techniken: Haben Sie mehr als eine der o.g. Regel für Ihren Titel genutzt?

Die besten Inhalte kombinieren zwei oder mehr der oben beschriebenen Techniken, um eine maximale Wirkung zu erzielen. Häufig werden Titel mit Metaphern und Alliterationen mit spezifischeren Untertiteln kombiniert.

Die englische Vorlage zu diesem Thema finden Sie unter http://contentmarketinginstitute.com/2012/12/checklist-content-marketing-titles/.

Dort finden Sie auch die vom Autor entwickelte Titel Evaluation ScoreCard, die bei der Entscheidung für einen Titel unterstützen soll und bereits von Ihnen generierte Titel umfassend analysiert.

 

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