Native Advertising – Werbung in Zeiten des Content Marketings

In den USA macht derzeit der Begriff „Native Advertising“ die Buzz-Word-Runde. Native Advertising heißt, in einem Satz gesagt, Werbung durch Form und Inhalt in den Content-Stream einer Website integrieren. Die bekanntesten Beispiele dafür sind gesponserte Tweets auf Twitter oder Wallposts auf Facebook. Eine sinnvolle Übersetzung ins Deutsche könnte “eingebettete Werbung” lauten.

Native Advertising ist im Gegensatz zur üblichen Bannerwerbung weniger „disruptiv“. Statt als Störer zu wirken, der durch fokussierte Wahrnehmung oder Technik ausgeblendet wird, passt es sich an die Nutzererfahrung der „Wirtseite“ an und passiert so die Wahrnehmungs- und Reaktionsschwelle (hoffen die Werbetreibenden).

Für Werbetreibende bedeutet dies, dass native Ads nicht nur formal dem Erscheinungsbild der Webplattform entsprechen dürfen. Auch die Qualität und die Relevanz der Inhalte müssen aus Nutzerperspektive dem Niveau des Content-Streams angepasst sein – ansonsten droht ihnen das gleiche Schicksal wie den bisherigen Werbeformen.

Native Advertising markiert damit die Schnittstellen zwischen klassischer Werbung und Content Marketing.  Die Grafik illustriert kompakt die wesentlichen Fakten zu der neuen Werbeform.

Erklärende Grafik zum Native Advertising

Weitere Infos zum Native Advertising:

http://mashable.com/2012/09/25/native-advertising/
http://www.digiday.com/publishers/what-is-native-advertising/

Bessere Titel im Content Marketing: Eine 10-Punkte-Checkliste

10 Fragen, die Sie sich rund um Ihren Titel stellen sollten, bevor Sie Ihre Inhalte veröffentlichen:

1.  Nutzen: Kommuniziert Ihr Titel den gewünschten Nutzen?

Wählen Sie einen Titel, der klar den Vorteil beschreibt, den Ihr Content bietet. Die besten Titel versprechen ein Problem zu lösen oder helfen dem Leser, ein gewünschtes Ziel zu erreichen.

2.  Zwingend: Verspricht Ihr Titel spezifische Informationen und kommuniziert Dringlichkeit?

Besonderheiten wie z. B. Zahlen im Titel versprechen besonderes Wissen und vermitteln Dringlichkeit. Zahlen machen aus großen Zielen machbare Aufgaben,  wie in  „Guerrilla Marketing in 30 Tagen“, oder Sie strukturieren Informationen wie in „Die 5 entscheidenden Fragen des Managements“.

  1. 3. Gezielt: Richtet sich der Titel an die gewünschten Adressaten? 

Der Adressat des Content sollte sich im Titel wiederfinden. Entweder namentlich oder beschreibend,  wie z. B. in dem Titel  „Guerilla Marketing für Finanzberater“. Das erhöht die Identifizierung des Adressaten, er erhält das Gefühl, der Inhalt sei „für ihn“ produziert.

4.     Positionierend: Differenziert der Titel Ihren Inhalt von ähnlichen Inhalten? 

Eines der besten Beispiele ist hier die Serie “…für Dummies“. Ein Kenner des jeweiligen Themas wird sich hier kaum angesprochen fühlen, wohl aber die, die einen ersten Einblick in die Materie erhalten wollen. Betonen Sie also Ihren konkreten Ansatz, wie  „Vorbeugen und Behandeln von Krebs mit Naturheilkunde“.

Weiterlesen

Herausforderung Content-Produktion für IT und Hightech: Technik-Kompetenz, Business-Know-how, Kreativität

Content Marketing ist für IT- und Hightech-Branchen eine ideale Kommunikationsstrategie: Ihre Lösungen, Produkte und Services sind komplex und erklärungsbedürftig. Um sie zu verstehen und ihren wirtschaftlichen Nutzen zu erkennen, müssen potenzielle Kunden und Nutzer schon vor dem Kauf geradezu „ausgebildet“ werden.
Whitepaper, Anwenderberichte und Fachartikel in der Presse, Blogbeiträge oder Präsentationen sind die richtigen Werkzeuge, um ein die Lösungssuche in Gang setzendes Problembewusstsein zu wecken, mit Lösungskompetenz die Suche in die eigene Richtung zu lenken und erklärungsbedürftige Wertangebote klar darzulegen.

Weiterlesen

Weihnachtsgeschenke als Content Marketing

Alljährlich stellt sich spätestens um diese Zeit die Frage: Was schenkt man seinen guten Kunden zu Weihnachten? Spenden statt Geschenke ist moralisch vorn, aber nicht sehr originell. Das exklusive Geschenk vom Werbeversender, das Picknick-Paket oder die Weinflasche? Kommt in vielen Unternehmen auf den Geschenkesammeltisch, ist ein Zeichen für Aufmerksamkeit, aber nicht von Empathie.
Das bessere Weihnachtsgeschenk: Literatur, die den Ansprechpartner weiterbringt und etwas abseits vom bekannten Mainstream ist. Natürlich mit Inhalten, die dezent die Zusammenarbeit thematisieren. Für eine Content-Marketing-Agentur mit Beratungskompetenz eignen sich zum Beispiel Bücher wie Business Model Generation von Osterwalder & Pigneur oder Rework von Fried & Hansson für Unternehmer und Geschäftsführer, Inbound Marketing von Halligan & Shah, Content Rules von Handley & Chapman oder Managing Content Marketing von Rose für die Ansprech-Partner im Marketing.
Büchergeschenke demonstrieren alles, was Content Marketing ausmacht: Expertentum, das Interesse, die Motivation, Wissen und Informationen bereitzustellen und Einfühlungsvermögen in die strategischen und taktischen Sorgen der Ansprechpartner.
Eines sollte man allerdings beachten: Gerade unter Unternehmern und Marketing-Praktikern gibt es viele, die nicht lesen (und damit auch kokettieren). Dann doch lieber die Flasche Wein in Päckchen packen.