So nutzen Sie das Content Marketing Framework

Fragt man sich, was Content Marketing von früheren Marketing-Ansätzen unterscheidet, die auch bereits mit Inhalten gearbeitet haben, gehören dazu das verfügbare Publikationsframework und der Workflow, mit dem es gefüttert wird.

Produzierte man früher eine Case Study, wurden daraus vielleicht Flyer und ein Artikel für eine Fachzeitschrift gemacht, eventuell noch ein PDF zum Herunterladen von der Website. Dabei standen die genutzten Publikationskanäle in keinerlei Verbindungen. Die Anwenderartikel „wussten“ nichts vom Case-Study-Flyer gleichen Inhalts.

Heute steht für die Verbreitung von Inhalten ein ganzes Framework zur Verfügung, das allerdings mit einem geeigneten Workflow konzertiert werden muss.

 

Content Marketing Framework

Das Content Marketing Framework mit Lead Generation

Nehmen wir an, Sie haben ein Whitepaper produziert, das Sie in der Lead Generation einsetzen wollen. Dann sieht ein exemplarischer Workflow zur Veröffentlichung und Verbreitung so aus:

  1.  Definition eines Keyword-Sets, mit dem das Whitepaper gefunden werden soll (und die in den nachfolgenden Schritten nach den Regeln der SEO-Kunst eingesetzt werden)
  2. Bau einer Landingpage für das Whitepaper, auf der die wichtigsten Gründe, warum ein Besucher es herunterladen soll, in fünf bis sieben Bullet-Point-Sätzen dargelegt sind
  3. Veröffentlichung eines Blogbeitrags, der das Lösungsfeld des Whitepapers beschreibt, erste, aber keine erschöpfenden Hinweise gibt und für weitere Informationen auf die Landingpage verweist
  4. Verfassen einer Web-Meldung für die eigene Website und PR-Portale, mit ähnlichen Inhalten wie der Blog-Beitrag, aber im Presse-Stil. Wenn das Whitepaper besonders wertvolles Wissen kommuniziert, etwa das Ergebnis einer unveröffentlichten Studie, kommt auch eine Pressemeldung infrage.
  5. Veröffentlichung von hinweisenden Kurzstatements zum Whitepaper auf den diversen Social-Media-Plattformen: Unternehmensseiten, Mitarbeiterseiten und Gruppen, soweit verfügbar, auf Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn, Xing, Tumblr etc.
  6. Je nach Ziel und Budget können noch weitere Aktionen gestartet werden: E-Mail-Kampagnen, Google-Ads etc.

Dabei entfalten die Veröffentlichungen über die verschiedenen Kanäle eine beachtliche Langzeitwirkung: Zieht ein interessanter Blogbeitrag viele Verlinkungen auf sich und wird seine URL über Social-Media-Plattformen oft genug geteilt, krallt er sich bei den relevanten Keywords weit oben in den Suchmaschinen-Ergebnissen fest (das gilt vor allem dann, wenn man mit seinem Beitrag eine Long-Tail-Nische gefunden und gefüllt hat).

Erfolgreiches Content Marketing hängt zuerst von wertvollen Inhalten ab, gleich danach aber von der Beherrschung des Content-Marketing-Frameworks. Dazu müssen entsprechende Redaktions- und Veröffentlichungspläne aufgestellt und alle Mitarbeiter, die mit ihrer Präsenz auf Social-Media-Plattformen automatisch Teil des Inhaltsnetzwerks werden, integriert werden.